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Google Tag Manager

15. März 2021

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    Google Tag Manager - Einwilligung via Cookie Banner erforderlich - Ja oder Nein?

    Was ist der Google Tag Manager?

    Ein Tag-Management-System von Google mit dem verschiedene Scripte & Tags bei bestimmten Events ausgespielt werden. Wird in der Regel benutzt, um Tracking-Services auszuspielen. Kann auch als Teil von Google Analytics mit ausgeliefert werden.

    Werden Daten mit dem Google Tag Manager erhoben?

    Es heißt zwar, der Google Tag Manager aktiviere Scripte und steuere lediglich die Datenübertragung zwischen einer Website und Drittanbietern. Dabei werden die Daten nur weitergeleitet, nicht erhoben oder gespeichert. Somit bewirke der Tag Manager das Auslösen anderer Tags, greife aber nicht selbst auf die Daten zu.

    Aber anders als oft behauptet wird, ist der Tag Manager keine „cookielose Domain“. Der Tag Manager selbst wird über ein Script eingebaut und lädt direkt Cookies, um Cookies übertragen zu können.

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    Berechtigtes Interesse oder Einwilligungspflicht?

    Von einem berechtigten Interesse zu sprechen, ist aus folgenden Gründen schwierig:

    • 1 Der GTM ist eng verknüpft mit einwilligungspflichten Tools und ihn alleine zu laden hätte keinen Nutzen.
    • 2 Man kann jedes der über den Tag Manager verwalteten Tool auch einzeln einbinden. Die Begründung der Einfachheit sollte nicht über dem Schutz persönlicher Daten stehen.

    Somit fällt der Google Tag Manager unserer Auffassung nach in die Kategorie Analyse Cookies und unterliegt der Einwilligungspflicht.

    Auftragsverarbeitungsvertrag

    Als Rechtsgrundlage für die Nutzung des Google Tag Manager sollte ein Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) mit dem Dienstleister abgeschlossen werden. Dieser ist unter den Kontoeinstellungen des Tag Managers zu finden. Jedes einzelne Tool, welches über den Tag Manager trackt, braucht einen AVV.

    Datenschutzerklärung

    Auch eine Erwähnung in der Datenschutzerklärung ist aufgrund der Informationspflichten (Art. 13 DSGVO) notwendig. Dort sollte Zweck und Umfang der erhobenen Daten erläutert werden.

    Anonymisierung der IP-Adresse

    IP-Adressen zählen (zumindest in Deutschland) zu den personenbezogenen Daten. Es ist möglich, dass IP Adressen (wenn auch gekürzt) an den Google Server übertragen werden. Aus diesem Grund müssen diese in den Einstellungen anonymisiert werden, um eine mögliche Rückverfolgung Einzelner zu verhindern.

    • hilfe

      Wie können wir Ihnen helfen?

    Wir helfen Ihnen bei Fragen zu unseren Produkten oder zum Thema Datenschutz gerne weiter:

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    Fazit

    Google Tag Manager & DSGVO

    Wenn Sie die genannten Punkte beachten, sollten Sie den Google Tag Manager in Ihre Website bedenkenlos einbinden können. Wichtig ist wie bei allen einwilligungspflichtigen Services, dass Sie Ihr Cookie Banner so konfigurieren, dass Scripte Ihrer Drittanbieter ebenso wie der Tag Manager selbst erst nach Einwilligung Ihrer WebsitebesucherInnen ausgespielt werden. Achten Sie bei der Wahl Ihres Consent Management Tools darauf, dass eine Integration des Tag Managers möglich ist.

    Titelbild: jon tyson @unsplash